The Warrior’s Travel Guide – About us


 

Worum es hier geht:


The Warrior’s Travel Guide ist ein Blog für lebenshungrige (Kampf-)sportler, die hinaus in die Welt wollen um ihren wildesten Träumen hinterher zu jagen. Ich schreibe über alles was mit Muay Thai (das Hauptthema) und Karate zu tun hat aber hin und wieder mache ich auch kleine Ausflüge in andere Kampfsportarten wie zum Beispiel das Brazilian Jiu Jitsu (BJJ), da viele Kampfsportarten voneinander profitieren und sich gut ergänzen.

Da Ernährung und allgemeine Fitness auch im Kampfsport eine wesentliche Rolle spielen, gibt es auch zu diesen Themen einiges zu lesen. Vermischt wird das ganze schließlich mit einer Prise Abenteuerlust.
Also findest du hier obendrauf zu allem bisher genannten auch Themen wie auswandern nach Thailand, um Thaiboxen zu lernen oder (Kampf-)sport auf Reisen generell.

Falls du also keine Lust hast im nächsten Urlaub im Liegestuhl „rumzupennen“, dann bist du hie richtig. Ich möchte dir Alternativen aufzeigen. Denn fernab vom typischen Badeurlaub und der sogenannten Komfortzone gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

Wer hier schreibt:


Hi, ich bin Daisy. Im August 2016 hatte ich plötzlich keine Lust mehr auf mein graues Leben in Deutschland und bin quasi von jetzt auf gleich nach Thailand umgezogen, um einem lang gehegten Traum ein Stückchen näher zu kommen und all die Abenteuer, die ich mir ständig immer nur ausgemalt habe, Realität werden zu lassen. Ich wollte raus aus dem „Hamsterrad“ und meine Kampfsportträume leben.



Ein paar Jahre zurück in meiner Geschichte: bevor ich 2009 nach Deutschland gekommen bin, habe ich von Geburt an größtenteils in Südamerika, Paraguay gelebt, bin aber zwischendurch immer mal wieder für längere Zeit in Deutschland und Thailand gewesen und von daher kontrastreich und mehrsprachig aufgewachsen – ich bin sozusagen schon zwei mal ausgewandert und hatte dementsprechend also schon genug Übung, als ich nach Thailand gegangen bin.
In diesem Artikel liest du mehr über meine Geschichte: Über das Reisen, Heimat und Glück – ein multilokales, mehrsprachiges Leben und wie es sich anfühlt.


In meinem vorherigen Leben habe ich mal Sprachwissenschaft und romanische Philologie studiert, mich gelangweilt und das Studium abgebrochen und anschließend eine Fitnesstrainerausbildung gemacht und dann direkt im Anschluss noch eine weitere Ausbildung als Heilpraktikerin angefangen. Die Heilpraktikerausbildung soll mein Aufgabenfeld als Personal Trainerin erweitern und meinen Klienten in Zukunft neben dem Sport ganzheitliche Betreuung ermöglichen. Der Fokus meiner Ausbildung liegt auf Ernährungstherapie bzw Ernährungsberatung und manuellen Therapien wie z.B. Dorn und Breuß (eine Art „alternative“ Physiotherapie), traditionelle Thaimassage und Medizin und vergleichbares.


Ich sehe mich selbst als lebenslange Lernerin, Abenteurerin und Freigeist. Ich sprinte und jogge abwechselnd mit viel Leidenschaft meinen Träumen hinterher und bekomme nie genug davon, mich neuen Dingen zu widmen und so viel ich kann dazu zu lernen. Ich träume davon, wenn ich eines Tages alt bin, wirklich lebendig gewesen zu sein.



Hallo Ihr Lieben, ich bin Patrick. Ich bin ständig auf der Suche nach produktiven Aufgaben, die ich neben meinem eigentlichen Beruf ausüben kann. Folglich kam mir im Sommer 2017 die Idee, einen Blog speziell über Shotokan-Karate zu schreiben. Doch wo sollte ich beginnen? Denn einen erfolgreichen Blog neben dem Hauptberuf zu betreiben, erfordert viel Zeit und Aufmerksamkeit. Also habe ich recherchiert und bin durch einen glücklichen Zufall auf Daisy und ihre großartige und ambitionierte Seite gestoßen. Die Thematik ist super und das Layout gefiel mir auch sofort. Da wir beide nicht nur Kampfsportler sondern auch Kampfkünstler sind, haben wir schnell zueinander gefunden, womit ich die Seite ebenfalls mit Content füllen werde. Ich hoffe, dass er euch gefällt.

Shotokan-Karate und ich

1998 begann ich meine Ausbildung im Shotokan-Karate in einem kleinen Dojo in der Universitäts- und Fahrradstadt Münster. Ambitioniert und hochmotiviert durch die Bruce Lee-Filme meines Vaters fing ich beim ersten Training Feuer und Flamme. Es war zwar kein Kung-Fu, aber das war mir schnell egal. Die japanische Kampfkunst und ihre Philosophie und Lehre neben dem körperlichen Training zogen mich gleichermaßen in ihren Bann. Von Anfang an vermittelte man uns das Dojo-Kun, das mich seit dem neben dem physischen Training mein Leben lang begleitet. Denn wie sagte mein damaliger und viel zu früh verstorbener Training: „Karate findet nicht nur im Dojo, sondern im ganzen Leben statt.“

Nachdem mein Meister unheilbar erkrankte, war ich gezwungen das Dojo zu wechseln. Meine neue Karate-Heimat war das Karate Dojo Münster, wo man mich herzlich aufnahm. Schnell erfuhr ich, dass die Trainer dort alle sehr gute Freunde von meinem ersten Sensei waren und eine gemeinsame Vergangenheit besaßen. Somit unterwiesen sie mich in den gleichen Ansichten und Lehren, in denen sie zwar Kampfgeist aber auch Fairness und Freundschaft betonten.

Mein Werdegang

Nach der erfolgreichen Teilnahme an mehreren Turnieren, nahm ich von 2007 bis 2011 ebenfalls einen Platz in der Trainerriege ein und wurde in diesem Zeitraum ehrenamtlicher Jugendwart unseres Vereins. Folglich oblag mir die Verantwortung für das Kindertraining. Gleichzeitig bekam ich damit die Möglichkeit, das Ziel meines derzeit verstorbenen ersten Trainers weiterzuführen. Und zwar Kindern Spaß am Karate zu vermitteln und ihnen etwas für das Leben mitzugeben. Im Jahr 2011 ging ich aufgrund meines Auslandsstudiums bis 2012 nach China.

Jetzt glaubt ihr sicher, dass ich dort doch noch mit Kung-Fu anfing. Daraus wurde aber nichts. Ich habe mich umgesehen und sowohl Bruce Lees Jeet Kune Do als auch Nunchaku-Training währen spannende Möglichkeiten gewesen. Doch kam all das nicht in Frage. Nach all den Karate-Jahren konnte ich mich nicht mit den weichen Techniken des Wushu oder Taijiquan anfreunden. Vielleicht hätte Nanquan-Training 南拳  (Die Faust des Südens) eine Alternative gebildet, sich dem Kung-Fu anzunähern und bei den sogenannten harten Kampfkunststilen zu bleiben.

Stattdessen trainierte ich dort in einer engagierten Gruppe Jiu Jitsu, womit ich mein technisches Verständnis um wertvolle Elementen des Bodenkampfes und der Selbstverteidigung erweiterte. Danach ging es zurück nach Deutschland und Berlin, um mein weiterführendes Studium der Sinologie fortzuführen und trainierte bis 2014 im Uni-Dojo weiter Shotokan-Karate.




Mein Leben heute

Seit 2014 bis heute trainiere ich gemeinsam mit meiner talentierten Frau koreanisches Tae Kwon Do. In den wenigen drei Jahren haben wir beide viel gelernt und große Fortschritte gemacht. Unter anderem haben wir beide erfolgreiche Turniererfahrungen gesammelt und ich darf mich Weltmeister des Welt Kampfkunst Bundes im Tae Kwon Do 2015 nennen. Jetzt stehen wir kurz davor, mit den Vorbereitungen zur ersten Dan-Prüfung zu beginnen.

Doch im Karate habe ich gelernt, dass der Weg nach dem ersten Dan nicht aufhört, sondern viel mehr von neuem beginnt. Und diesen Weg will ich mit euch gemeinsam gehen.

Neben dem Kampfsport und Kampfkunst betreibe ich zusätzlich noch regelmäßig Fitness. Durch Jahre langes Training und ein Sportstudium habe ich mir ein grundlegendes Wissen zur Fitness angeeignet. Folglich hoffe ich, die Seite auch im Sinne der gesunden körperlichen Ertüchtigung bereichern zu können.


“Make a radical change in your lifestyle and begin to boldly do things which you may previously never have thought of doing, or been too hesitant to attempt. So many people live within unhappy circumstances and yet will not take the initiative to change their situation because they are conditioned to a life of security, conformity, and conservation, all of which may appear to give one peace of mind, but in reality nothing is more damaging to the adventurous spirit within a man than a secure future. The very basic core of a man’s living spirit is his passion for adventure. The joy of life comes from our encounters with new experiences, and hence there is no greater joy than to have an endlessly changing horizon, for each day to have a new and different sun. If you want to get more out of life, you must lose your inclination for monotonous security and adopt a helter-skelter style of life that will at first appear to you to be crazy. But once you become accustomed to such a life you will see its full meaning and its incredible beauty.”Jon Krakauer, Into the wild

Was wir wollen:

Auf The Warrior’s Travel Guide möchte ich die besten Tipps zum Thema Training und Gyms bzw Dojos in Thailand, Japan, weltweit sammeln und anderen Menschen dabei helfen sich ihre (Kampf-)sportträume zu erfüllen. Es soll eine große Fitnesscommunity entstehen, in der sich Gleichgesinnte gezielt finden, sich gegenseitig motivieren und gemeinsam Großes schaffen können.

Alles in allem soll dieser Blog aber auch einfach andere Menschen dazu anregen mehr für ihren Körper und Geist – da beides doch untrennbar ist – zu tun. Den Körper und die Seele zu nähren und diesen Dingen den Respekt zu gebühren, den sie sich verdient haben. Und nicht minder wichtig: das eigene Tor zur Freiheit dabei und gerade dadurch aufzustoßen. Denn – zumindest für mich – bedeutet ein gesunder, starker Körper Unabhängigkeit und dadurch mehr Freiheit und vor allem längere Freiheit, in allen Phasen des Lebens und insbesondere im Alter. Sport ist die beste Altersvorsorge!

…Und wer weiß schon, was einen als nächstes erwartet? Es mag abgedroschen klingen, aber es ist trotzdem nicht weniger wahr: das Leben ist kurz und manchmal kann es zu schnell zu spät sein. Während ich hier sitze und gerade das hier schreibe höre ich im Hintegrund die Wellen rauschen, kann das Salz auf meinen Lippen schmecken. Den warmen Sand unter meinen Füßen spüren.

Überall um mich herum sind ehrgeizige Nak muay (Thaiboxer), die tagtäglich für ihre Träume kämpfen. Ich sehe etliche Schweißperlen auf ihrem von der Hitze gerötetem Gesicht. Ein schmerzverzerrtes Grinsen. Und plötzlich ein lautes Seufzen, ein kleiner Jubelschrei in der Ferne. Die Trainingseinheit des Tages scheint geschafft zu sein. Neben mir ist gerade wieder jemand ein Stück stärker geworden. Ein Stück glücklicher. Ein Stück lebendiger. Und im Stillen frage ich mich, warum wir nur so viel Zeit vertrödeln.

Ich freue mich, wenn dieser Blog andere mitreißt, begeistert aber vor allem auch zu Neuem inspiriert.

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