Kämpfen wie Muay Thai Legende Saenchai

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Saenchai Highlights

Suphachai Saenpong oder besser bekannt als Saenchai, ist ein Meister Taktiker im Ring und aktuell einer der technisch begabtesten Kämpfer, die die Muay Thai Welt gesehen hat.
Er hat mit nur acht Jahren angefangen Muay Thai zu trainieren und ist dafür bekannt, öfter gegen größere „Farangs“ (dt. Ausländer) zu kämpfen und allein durch seine kluge Taktik und vielseitige Täuschungsmanöver viele Kämpfe für sich zu entscheiden. Seine enorme Beweglichkeit und die hohe Elastizität seine Muskeln ermöglichen ihm, extrem schnell und kraftvoll zu kicken. Das heißt, dass du, wenn du an deine Technik verbessern möchte, parallel dazu auch immer an deiner Flexibilität und Mobilität arbeiten solltest.
Hier eine kurze Analyse von drei seiner berühmtesten Kicks und ein paar Tipps, wie man diese erlernen kann.
  1. Cartwheel kick: 

Der Cartwheel kick (dt. Radschlagtritt) ist Saenchais Signaturtechnik. Er wird in Thailand sogar als „Erfinder“ dieser Technik betrachtet und es heißt, Saenchai habe diese Technik angeblich aus Sepak Takraw, einer Südostasiatischen Sportart, die auch „kick volleyball“ genannt wird, übernommen.  Für diesen Kick braucht man Balance und sehr gutes Timing.
 
Mögliche Trefferfläche(n):
  •  Gesicht

  2. Jumping Switch Teep (Push kick):

Der gesprungene switch teep oder auf English Push kick, ist ein  sehr kraftvoller Tritt.
Es wird das gesamte Körpergewicht in die Technik „gepackt“ und kann, sofern man schnell genug ist, den Gegner leicht aus dem Gleichgewicht und zu Boden bringen.
Diese Technik funktioniert genau wie ein normaler Push kick, nur wird hier das vordere Bein ausschließlich zum Antäuschen genutzt und dann mit dem hinteren Bein getreten.
Man stößt sich mit dem Bein, mit dem man kicken möchte vom Boden ab und hält das andere Bein – sobald man in der Luft ist – in der sogenannten „chamber position“. Es sieht auf den ersten Blick so aus, als würde man mit diesem Beim kicken wollen, aber man kickt tatsächlich mit dem hinteren.
Für diesen Kick benötigt man eine sehr schnelle Fußarbeit, damit er gut funktioniert.
Sobald das Knie des nicht tretenden Beines den höchsten Punkt (das Knie muss möglichst hoch sein!) in der Luft erreicht hat, streckt man das Bein, mit dem man kicken will und wünscht dem Gegner viel Spaß.

Man kann diese Technik nutzen wenn man direkt vor dem Gegner steht oder noch während man auf ihn zugeht.

 Mögliche Trefferflächen: 

  • Gesicht
  • Brustgegend
  • Magengegend

Tipps:

1. wenn das vordere Knie den höchsten Punkt in der Luft erreicht hat, schnell das hintere Bein nach vorne bringen, um zu kicken

2. sich vorstellen, man wolle eine Tür eintreten. Visualisieren hilft immer!

 

  1. Fake Roundhouse to Teep

Man hebt das Bein, mit dem man kickt an und hält es es so hoch, als würde man einen Roundhousekick ausführen wollen, aber streckt das Bein nicht aus, sondern lässt es in der chamber position. Im letzten Moment ändert man die Position des Oberschenkels und richtet das Bein so aus, dass man statt einen Roundhouse kick einen front kick bzw push kick ausführen kann. Zack, der Gegner ist verwirrt. Klappt z.B. auch im Sparring ganz gut.
 Mögliche Trefferflächen:
  •  Gesicht
  • Brust
  • Magengegend
 Tipps:

1. Um den Kick einzubauen z.B.  2-3 mal tatsächlich einen roundhouse kick ausführen und den letzten nur antäuschen (den Rhythmus unterbrechen) und zum Push kick machen

Der Gegner wird gezwungen die ersten Kicks zu blocken und wenn er gerade dabei ist, einen Roundhouse kick abzuwehren ist der richtige Moment gekommen einen Pusk kick auszuführen.
Fake roundhouse to teep ab Minute 5:54 in folgendem Video:

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